Am 5. März 2010 startet die Interessengemeinschaft Odenwald in Zusammenarbeit mit dem Odenwaldkreis eine repräsentative Befragung. Die Odenwälder Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen zur Verbesserung der Lebensqualität im Odenwald zu beschreiben. Die Befragung dient dazu, detaillierte Erkenntnisse über die aktuellen Versorgungsstrukturen in den Kommunen zu gewinnen und den zukünftigen Bedarf realistisch einschätzen zu können.
Mit der Befragung beauftragt ist eine Forschungsgruppe des Fachbereiches Pflege- und Gesundheitswissenschaft der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (EFHD) unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Wessig.
Die Befragung gliedert sich in zwei Teile. Anfang März erhalten 2.200 zufällig ausgewählte Personen über 18 Jahre einen Fragebogen und werden gebeten, diesen bis zum 20. März 2010 vollständig ausgefüllt bei ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung abzugeben. Parallel dazu werden ausführliche Interviews mit einzelnen Personen durchgeführt, die im öffentlichen Leben der Region beruflich oder ehrenamtlich besonders engagiert sind.
Alle erfassten Informationen bleiben anonym und werden durch die Forschungsgruppe der EFHD unter Einhaltung des Datenschutzgesetzes und der Datenschutzrichtlinien ausgewertet.
Die Frage, warum eine solche Untersuchung ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführt wird, lässt sich leicht beantworten: Die Gesellschaft in Deutschland verändert sich unaufhaltsam, Auswirkungen des demografischen Wandels sind vielerorts nicht mehr zu übersehen. Auch wenn die Lage in der Region Odenwald noch nicht so kritisch ist wie vielleicht in Teilen der östlichen Bundesländer, werden auch in den Kommunen bereits heute die Weichen für die Zukunft gestellt. Vor allem aber geht es um eine bürgerorientierte Gestaltung des kommunalen Lebensumfeldes. Die Stärken und Schwächen der Versorgungssituation sind am besten aus Sicht der Odenwälder Bürgerinnen und Bürger zu beurteilen. Die aktuelle Bevölkerungsentwicklung lässt zum Beispiel erwarten, dass sich die Region der Betreuung, Pflege und Versorgung älterer Menschen in besonderem Maße annehmen muss.
Die Befragung soll vor allem der Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald dienen, das in der jeweils aktuellen Version von der Internetseite der IGO (www.region-odenwald.de) herunter geladen werden kann. Im Themenkomplex „Demographischer Wandel“ sollen die Ziele und Strategien der veränderten Ausgangslage angepasst werden.
Ist die Befragung beendet und ausgewertet, werden die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen den Kommunen zur Verfügung gestellt. Auf dieser Basis lassen sich in den kommunalen Gremien Entscheidungen für neue Investitionen zielgerichtet treffen. Der Odenwaldkreis, der sich an dem Projekt finanziell beteiligt, lässt die Befragungsergebnisse in seine Sozial- und Altenhilfeplanung einfließen.
Gefördert wird die Analyse durch das Leader-Programm der Europäischen Union und das Land Hessen.
Weitere Informationen zu dem Projekt, zum Regionalen Entwicklungskonzept Odenwald und zur Arbeit der IGO sind im Internet unter www.region-odenwald.de verfügbar.
Kontakt:
Interessengemeinschaft Odenwald e.V.
Marktplatz 1
064711 Erbach
Tel.:06062 809610
Fax:06062 809616
E-Mail: igo@oreg.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite für Senioren und Seniorinnen im Odenwaldkreis. Ältere Menschen sind aktive, kompetente Bürgerinnen und Bürger, die teilhaben und mitgestalten wollen. Doch Alter ist nicht gleichzusetzen mit Hilfe und Pflege.
Nimmt man die Lebenssituation älterer Menschen in den Blick, zeigt sich ein oft sehr differenziertes Bild aus unterschiedlichen Perspektiven. Die meisten Personen werden eine lange, nachberufliche Lebensphase genießen können, in der Sie vital, interessiert und tatkräftig sind.
Das Gesicht der Städte und Gemeinden wird sich in den nächsten zwei Jahrzehnten verändern. Eine älter werdende Bevölkerung stellt die Kommunen vor Anpassungs-
erfordernisse, die über die kommunale Standortpolitik hinausreichen.
Die Einbeziehung aller Akteure der örtlichen Gesellschaft und der Bürger selbst hilft, dass zukünftige Infrastrukturerfordernisse planungswirksam werden. Dazu bieten wir Ihnen hier die geeignete Plattform, um Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die kreisweite Koordination und Steuerung durch die Altenhilfeplanung und die Vernetzung örtlicher Beratungs- und Koordinationsstellen zeigen Lösungswege für eine Steuerungsfunktion in diesem komplexen Handlungsfeld auf.
Wir verstehen uns als Multiplikator und als sozialpolitischer und kommunaler Träger der Sozial- und Seniorenpolitik, sind offen für Wünsche und Anregungen. Nutzen Sie unser Angebot, lernen Sie unsere Homepage kennen, rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Landratsamt.
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